Energie erzeugen, nutzen und sparen


Mit folgenden Informationen können sich auch technische Laien in relativ kurzer Zeit eine fundierte eigene Meinung bilden.
Um die Seiten möglichst übersichtlich und verständlich zu gestalten, sind sie bezüglich Umfang und Komplexität begrenzt.
Das Thema wird weiterhin heiß umstritten bleiben - wer Bescheid wissen will, muss sich informieren.
Dazu bedenke man den Satz von Siddharta Gautama Buddha: "Glaube niemals etwas, nur weil es geschrieben steht oder von einer Autorität behauptet wird."
Links in violetter Schrift (besuchte teils grau) und unterstrichen.
Stand: 06.02.14 - NEU: Energiespeicher

Grund-
sätzliches
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elektrische
Energie
Energie-
speicher
Standby Energie-
sparlampen
und LED
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geräte
Laptop
anstelle
PC
Ökostrom Energie-
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Heizung
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Isolierung
Auto
Verkehr


Grundsätzliches

Wir importieren einen großen Teil unserer Rohstoffe zur Energieerzeugung.
Öl, Gas und Kohle, aber auch Kernbrennstoffe sind endlich und werden in den nächsten Jahrzehnten garantiert merklich bis schmerzlich teurer, weil der Energiebedarf besonders in stark wachsenden Ländern wie z.B. China exponentiell zunimmt, während parallel die Förderung den Höhepunkt bereits überschritten hat und/oder immer aufwendiger und umweltschädlicher wird:
Association for the Study of Peak Oil and Gas

Wir verbrennen unser (geliebtes) Geld im wahrsten Sinn des Wortes in Heizungen und blasen es zum Auspuff und wirkungsgradschädigend aus Kühltürmen von Kraftwerken hinaus;
und dies trotz eines hohen Schuldenberges - das sollte eigentlich jedem zu denken geben und Menschen motivieren, etwas dagegen zu tun.

Was kann ein Einzelner tun? Sich informieren, mit gutem Beispiel vorangehen, drüber reden und sich mit Gleichgesinnten zusammentun!
Würden die 40 Millionen deutschen Haushalte nur jeweils 25 Watt dauerhaft = 0,6 kWh pro Tag einsparen, entspräche dies der Ausgangsleistung eines Kernkraftwerkes (AKW).
Wir könnten z.B. auch vermehrt unsere eigenen erneuerbaren "Schätze" nutzen und unser Geld wertschöpfend bei uns in der Region investieren:
"Ein Schatz im Wald" von Peter Engelbrecht



Im Oktober 2010 bot ein Möbelhaus in seinem Prospekt auch eine Deckenlampe mit 16 Halogenstrahlern zu je 20 Watt an ... das sind 320 Watt oder bei 3 Stunden Betrieb etwa eine Kilowattstunde.
Würden alle 40 Millionen Haushalte in D gleichzeitig am Abend so eine Deckenlampe nutzen, beanspruchten sie alleine dafür 40.000.000 mal 320 Watt = 12.800.000.000 Watt ≈ 13 Gigawatt, gleichbedeutend mit der durchschnittlichen Brutto-Ausgangsleistung von 13 AKW.

Gleiche Helligkeit könnte man mit drei Energiesparlampen zu je 20 Watt mit folgendem Ergebnis erzeugen:   (oder noch energiesparender mit 16 LED-Lampen zu je nur 3 Watt)

Ersparnis 10 AKW (solange die Deckenlampen gleichzeitig an sind) und gut 3 Milliarden Euro im Jahr (40 Mio * (0,32-0,06) kW * 3 h *365 Tage * 0,26 Euro)!

Riesige und ohne Not verschwendete Geld- und Energiemengen - das Problem ist aber leider: pro Haushalt wären das "nur" 75 Euro pro Jahr und 6 Euro pro Monat; und wen interessiert das schon?
Betrachtet man immer nur eine Sparmöglichkeit, scheint jede allein kaum der Achtung wert - alle zusammen aber ergeben ein sinnvolles und erheblich wertschöpfendes Bündel an Maßnahmen; und das ohne großen Aufwand und nennenswerten Verlust an Komfort.

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